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SUMMARY:NÖs SeniorenInnen Texingtal bei der NÖ Landesausstellung Mauer u
 nd Schloss Ulmerfeld
DESCRIPTION:Am 21.10.2026 besuchten 15 TexingtalerInnen die NÖ Landesauss
 tellung mit dem Thema "Wenn die Welt Kopf steht - Mensch. Psyche.Gesundhei
 t." in Amstetten - Mauer.\nBei anfänglich leichtem Regen - "Museumswetter
 " - holten wir uns erste Tipps beim Check In und besuchten in der weitläu
 figen Anlage\, die vom k.u.k. Architekten Carlo von Boog im Jugendstil err
 ichtet und im Beisein des Kaisers Franz Josef 1902 feierlich eröffnet wor
 den ist zuerst die Kapelle\, die Pav. 18 und 19. Die Ziegelbauten wurden v
 on italienischen Arbeitern in 3 Jahren Bauzeit im prächtigen Pavillon-Sti
 l gebaut - Otto Wagner stand hier stilistisch Pate.\nZuerst gingen wir in 
 den Pav. 19\, wo ein neuartigen OP-Roboter vorgeführt wurde. Dort bestand
  auch die Möglichkeit\, eine simulierte OP per Fernsteuerung unter Anleit
 ung spielerisch zu üben. Im Lernort Haus 18 wurde die Geschichte der NS-M
 edizinverbrechen eindrucksvoll aufgearbeitet - eine bedrückende Stimmung 
 begleitet die Exponate und Dokumente\; es wurden über 70000 Menschen in M
 edizinversuchen (Operation T4) ermordet\, über 2800 davon sind namentlich
  bekannt. Ein dunkles Kapitel der Heil- und Pflegeanstalt Mauer. Ein Besuc
 h der schönen Jugendstilkapelle musste sein. Das Bauwerk wird sowohl als 
 Kapelle als auch als Veranstaltungsraum für 300 Gäste genutzt\; ein schw
 erer Vorhang trennt den sakralen vom weltlichen Teil.\nUnsere Führung fan
 d schließlich im Haus 21 unter kompetenter Leiterin des Standortes Mauer 
 statt. Beeindruckende Exponate von Patienten und Künstlern mit Erzählung
 en begleiteten unseren Rundgang - ein unglaubliches Sammelwerk mit Aufklä
 rungen zu Psyche und Umgang mit Krankheit im Wandel der Zeiten. Die Ausste
 llung findet erstmals im laufenden Klinikbetrieb statt und die Schauräume
  werden dann wieder von der Verwaltung bezogen.\nAnschließend war am Heim
 weg noch ein Treffen mit der Obfrau der OG Ulmerfeld-Hausmening zum Kennen
 lernen und Gedankenaustausch vorgesehen. Andrea Kirchdorfer überraschte u
 ns dabei mit einer spontanen Führung im Schloss Ulmerfeld (Details sh. im
  Link Archiv)\, dessen erste urkundliche Erwähnung im Jahr 995 und somit 
 1 Jahr vor Ostarrichi datiert ist\, worauf die Marktgemeinde zurecht mit S
 tolz hinweist. Der Ortsvorsteher Toni zeigte uns nicht nur die Architektur
  und erklärte die Geschichte der großartigen Anlage (Kapelle mit schöne
 n Fresken aus dem 14. Jhdt.\, Hochzeitssaal\, Prunkräume\, etc.) sondern 
 führte uns auch durch den dort ausgestellten Teil der NÖ Landesausstellu
 ng "Am Fluss – Die Ybbs als Lebensader und Kraftquelle".\nEin Juwel im H
 erzen des Mostviertels hat unseren Museumstag hier bereichert. Bei Kaffee 
 und Kuchen in der nahen Bäckerei haben wir abschließend unsere Bekanntsc
 haft vertieft und den Weg zu einer schönen Freundschaft zwischen unseren 
 Ortsgruppen gefunden. Ein Tag mit Kultur und Herz für unsere Teilnehmer.\
 nZur BILDGALERIE
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Am 21.10.2026 besuchten 15 TexingtalerInne
 n die NÖ Landesausstellung mit dem Thema "Wenn die Welt Kopf steht - Mens
 ch. Psyche.Gesundheit." in Amstetten - Mauer.</p>\n<p>Bei anfänglich leic
 htem Regen - "Museumswetter" - holten wir uns erste Tipps beim Check In un
 d besuchten in der weitläufigen Anlage\, die vom k.u.k. Architekten Carlo
  von Boog im Jugendstil errichtet und im Beisein des Kaisers Franz Josef 1
 902 feierlich eröffnet worden ist zuerst die Kapelle\, die Pav. 18 und 19
 . Die Ziegelbauten wurden von italienischen Arbeitern in 3 Jahren Bauzeit 
 im prächtigen Pavillon-Stil gebaut - Otto Wagner stand hier stilistisch P
 ate.</p>\n<p>Zuerst gingen wir in den Pav. 19\, wo ein neuartigen OP-Robot
 er vorgeführt wurde. Dort bestand auch die Möglichkeit\, eine simulierte
  OP per Fernsteuerung unter Anleitung spielerisch zu üben. Im Lernort Hau
 s 18 wurde die Geschichte der NS-Medizinverbrechen eindrucksvoll aufgearbe
 itet - eine bedrückende Stimmung begleitet die Exponate und Dokumente\; e
 s wurden über 70000 Menschen in Medizinversuchen (Operation T4) ermordet\
 , über 2800 davon sind namentlich bekannt. Ein dunkles Kapitel der Heil- 
 und Pflegeanstalt Mauer. Ein Besuch der schönen Jugendstilkapelle musste 
 sein. Das Bauwerk wird sowohl als Kapelle als auch als Veranstaltungsraum 
 für 300 Gäste genutzt\; ein schwerer Vorhang trennt den sakralen vom wel
 tlichen Teil.</p>\n<p>Unsere Führung fand schließlich im Haus 21 unter k
 ompetenter Leiterin des Standortes Mauer statt. Beeindruckende Exponate vo
 n Patienten und Künstlern mit Erzählungen begleiteten unseren Rundgang -
  ein unglaubliches Sammelwerk mit Aufklärungen zu Psyche und Umgang mit K
 rankheit im Wandel der Zeiten. Die Ausstellung findet erstmals im laufende
 n Klinikbetrieb statt und die Schauräume werden dann wieder von der Verwa
 ltung bezogen.</p>\n<p>Anschließend war am Heimweg noch ein Treffen mit d
 er Obfrau der OG Ulmerfeld-Hausmening zum Kennenlernen und Gedankenaustaus
 ch vorgesehen. Andrea Kirchdorfer überraschte uns dabei mit einer spontan
 en Führung im Schloss Ulmerfeld (Details sh. im Link <a href="https://www
 .burgen-austria.com/archive.php?id=329" target="_blank">Archiv</a>)\, dess
 en erste urkundliche Erwähnung im Jahr 995 und somit 1 Jahr vor Ostarrich
 i datiert ist\, worauf die Marktgemeinde zurecht mit Stolz hinweist. Der O
 rtsvorsteher Toni zeigte uns nicht nur die Architektur und erklärte die G
 eschichte der großartigen Anlage (Kapelle mit schönen Fresken aus dem 14
 . Jhdt.\, Hochzeitssaal\, Prunkräume\, etc.) sondern führte uns auch dur
 ch den dort ausgestellten Teil der NÖ Landesausstellung "Am Fluss – Die
  Ybbs als Lebensader und Kraftquelle".</p>\n<p>Ein Juwel im Herzen des Mos
 tviertels hat unseren Museumstag hier bereichert. Bei Kaffee und Kuchen in
  der nahen Bäckerei haben wir abschließend unsere Bekanntschaft vertieft
  und den Weg zu einer schönen Freundschaft zwischen unseren&nbsp\;Ortsgru
 ppen gefunden. Ein Tag mit Kultur und Herz für unsere Teilnehmer.</p>\n<p
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